Verwaltungsformalitäten

1. Allgemeine Regelungen

Der Fluggast hat alle Gesetze, Regelungen, Vorschriften, Anweisungen und Reisebedingungen der Länder zu befolgen, von denen aus geflogen wird, die angeflogen oder überflogen werden, sowie die Tarifbestimmungen und Anweisungen des Luftfrachtführers. Der Luftfrachtführer haftet nicht für von seinen Agenten oder Mitarbeitern einem Fluggast schriftlich oder auf sonstige Weise erteilten Informationen oder erbrachten Hilfestellungen im Zusammenhang mit der Beschaffung der notwendigen Papiere oder Visa, der Einhaltung dieser Gesetze, Regelungen, Vorschriften, Anweisungen oder Bedingungen oder für die Folgen, die einem Fluggast aufgrund der Unterlassung, diese Papiere oder Visa zu beschaffen oder aus der Nichtbefolgung dieser Gesetzte, Regelungen, Vorschriften, Anweisungen oder Bedingungen entstehen.

2. Reisedokumente

Der Fluggast muss die Ein- und Ausreisepapiere, Gesundheitszeugnisse und sonstigen Dokumente vorlegen, die nach Maßgabe der Gesetze, Regelungen, Vorschriften, Anweisungen und Bedingungen der jeweiligen Länder vorgeschrieben sind; ferner hat er dem Luftfrachtführer zu gestatten, Kopien hiervon anzufertigen und einzubehalten. Der Luftfrachtführer behält sich das Recht vor, jeden Fluggast von der Beförderung auszuschließen, der die gültigen Gesetze, Regelungen, Vorschriften, Anweisungen und Bedingungen nicht befolgt hat, dessen Dokumente nicht ordnungsgemäß vorliegen oder der es dem Luftfrachtführer nicht gestattet, Kopien hiervon anzufertigen und einzubehalten.

3. Einreiseverbot

Der Fluggast erklärt sich damit einverstanden, den anwendbaren Flugpreis zu zahlen, falls der Luftfrachtführer den Fluggast auf Anordnung einer Behörde an seinen Abflugs- oder an einen anderen Ort verbringen muss, da der Fluggast in ein Durchreise- oder Bestimmungsland nicht eingelassen wird. Der Luftfrachtführer kann zur Bezahlung dieses Flugpreises die vom Fluggast an den Luftfrachtführer gezahlten Gelder für nicht ausgenutzte Beförderung oder die im Besitz des Luftfrachtführers befindlichen Mittel des Fluggasts verwenden. Der bis zum Ort der Abweisung oder Ausweisung für die Beförderung bezahlte Flugpreis wird vom Luftfrachtführer nicht erstattet.

4. Haftung Des Fluggasts Für Strafzahlungen

Falls der Luftfrachtführer Strafzahlungen oder Bußgelder zu entrichten oder zu hinterlegen bzw. sonstige Auslagen aufzuwenden hat, da der Fluggast die Gesetze, Regelungen, Vorschriften, Anweisungen oder Reisebedingungen der betreffenden Länder nicht befolgt oder die erforderlichen Dokumente nicht vorgelegt hat, so ist der Fluggast verpflichtet, auf Verlangen des Luftfrachtführers diesem die gezahlten oder hinterlegten Beträge und die aufgewendeten Auslagen zu erstatten. Der Luftfrachtführer kann zur Bezahlung dieser Auslagen die vom Fluggast an den Luftfrachtführer gezahlten Gelder für nicht ausgenutzte Beförderung oder die im Besitz des Luftfrachtführers befindlichen Mittel des Fluggasts verwenden.

5. Zolllkontrolle

Auf Verlangen hat der Fluggast der Durchsicht seines aufgegebenen und nicht aufgegebenen Gepäcks durch Zoll- und andere Beamte beizuwohnen. Der Luftfrachtführer haftet dem Fluggast gegenüber nicht für die dem Fluggast infolge Nichtbeachtens dieser Bestimmung entstehende Schäden oder Aufwendungen.

6. Sicherheitskontrolle

Der Fluggast hat sich allen Sicherheitskontrollen durch Beamte, das Flughafenpersonal oder den Luftfrachtführer zu unterziehen.